Lichtkunst von theNightLab

Fassadenbeleuchtung

Fassadenbeleuchtung
Schlichte Fassaden verwandeln sich durch unsere Illumination in wahre Lichtkunstwerke. undefinedweiter

Lichtkunst im Raum
Lassen Sie sich und Ihre Gäste von Lichtkunst verzaubern. undefinedweiter

Lichtkunst im Freien
Erleben Sie den Zauber von Lichtkunst unter freiem Himmel. undefinedweiter

 

Die Entwicklung der Lichtkunst

Die Entwicklung der Lichtkunst ist eng verknüpft mit den technischen Errungenschaften auf dem Gebiet des künstlichen Lichts.
Mit Erfindung der Bogenlampe durch Humphry Davy im frühen 19. Jahrhundert hatte sich ein neues Medium entwickelt; das künstliche Licht.

Doch es dauerte fast 100 Jahre bis Künstler (wie z.B. Moholo-Nagy) begannen, mit diesem Medium zu experimentieren und Dinge zu erschaffen, die wir heute als Vorläufer der Lichtkunst ansehen.

Die technische Entwicklung des künstlichen Lichts im 20. Jahrhundert war voller Fortschritte, es wurden hellere und unterschiedlich farbige Leuchtmittel entwickelt und natürlich Leuchtmittel mit einer erheblich höheren Energieeffizienz. Bei einer Bogenlampe des 19. Jahrhunderts wurden weniger als 10% der verbrauchten Energie in Licht umgewandelt, bei einigen Leuchtmitteln Anfang des 21. Jahrhunderts sind es über 90%.

Dies hat mehrere Auswirkungen auf die Eigenschaften des Leuchtmittels.
Zwei wichtige Änderungen in Bezug auf Lichtkunst sind: geringere Wärmeentwicklung und längere Lebensdauer der Leuchtmittel. Praktisch bedeutet dies, dass Leuchtmittel in vielerlei Hinsicht flexibler verbaut werden können, da sie nun keine große Hitze mehr entwickeln und auch nicht mehr so häufig gewechselt werden müssen. Lichtkunstwerke aller Art unterliegen somit immer weniger technischen Beschränkungen.
Zusätzlich eröffnen die Möglichkeiten der Farbdarstellung sowie der Steuerung von Leuchtmitteln neue Freiräume für die Gestaltung mit Licht.

Wie bei jeder Kunstform ist auch bei der Lichtkunst die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ein entscheidendes Kriterium für eine qualitative Entwicklung.
Ende der 70 Jahre reichte es noch, eine Spiegelkugel mit Scheinwerfer und sich drehendem Farbrad in einer Ecke des Raumes aufzustellen um die Besucher in Staunen und Begeisterung zu versetzen. 100 Jahre zuvor hätte eine ähnliche Installation wahrscheinlich für weit erstauntere Reaktionen gesorgt.

Anfang des 21. Jahrhunderts sind derartige Lichtspiele in vielen Teilen der Welt zum Alltag geworden. Lichtkunst und Lichtinstallationen sind vielerorts Teil des öffentlichen Raumes und werden somit auch vermehrt wahrgenommen. Folglich entwickeln die Betrachter ein Qualitätsbewusstsein in Sachen Lichtkunst.

Dem Lichtkünstler stehen vielfältige Werkzeuge zur Verfügung: Leuchtmittel in verschiedenen Farben und Formen, Linsen und Scheiben für definiertes Abstrahlverhalten, Farbfolien für Leuchtmittel zur Darstellung jeder noch so feinen Farbnuance, unterschiedliche Steuersignale zur vernetzten Ansteuerung einer immensen Anzahl an Leuchtmitteln, Projektoren für die Darstellung von Bildern.

Die wachsende Vielfalt der technischen Möglichkeiten sowie die vermehrte öffentliche Wahrnehmung von Lichtinstallationen lassen darauf schliessen, dass die Entwicklung der Lichtkunst im 21. Jahrhundert weiter fortschreiten wird.


Autor: undefinedMatthias Strobl