Glossar

    • Lichtkonzept

      Das Lichtkonzept beschreibt den Teil der Lichtplanung bei dem Beleuchtungsvorhaben sowie Auswahl der Lichttechnik auf ein Gebäude / Objekt abgestimmt werden. Eine 3D Visualisierung kann in diesem Stadium eines Projektes die Entscheidungsfindung erleichtern.

  • 2
    • 2D // Zweidimensional

      Zweidimensional (abgekürzt 2D) bedeutet „in zwei Dimensionen angelegt oder wiedergegeben“.

  • 3
    • 360° Content

      360° Content wird produziert, wenn eine Projektion raumfüllend ist, also die Projektionsflächen im 360° Panorama stattfinden soll. Je nach Anzahl der eingesetzten Videoprojektoren werden Teilbilder erzeugt, die sich hinterher mit Hilfe von Edge-Blending zu einem Gesamtbild zusammenfügen lassen.

    • 3D // Dreidimensional

      Dreidimensional (abgekürzt 3D) bedeutet „in drei Dimensionen angelegt oder wiedergegeben“. Es handelt sich um eine räumliche Darstellung von Körpern. Der Betrachter bekommt den Eindruck einer virtuellen Realität.

    • 3D Animation

      3D Animationen sind digital erzeugte Inhalte, welche durch Projektoren ausgegeben werden und die Grundlage für 3D Video Mapping Shows darstellen

    • 3D Design

      Beim 3D Design verwendet ein Designer alle drei Dimensionen, um eine realistische Figur eines Objekts digital zu entwickeln. Es ist der Versuch eine digitale Realität zu erreichen, in dem die Ebenen des menschlichen Sehens bei der Darstellung der erstellten Inhalte übernommen werden. Die Entwicklungsschritte eines 3D Designs sind folgende: 1. Modeling (Erstellung eines 3D Modells), 2. Layout Design (Positionierung des 3D Modells), 3. Animation (bewegte Inhalten in Verbindung mit dem 3D Modell), 4. Rendering (Positionierung der Lichtquelle).
      3D Designs werden mit spezieller Software entwickelt (z.B. 3DS Max, Cinema4D, Houdini FX) und können digital wiedergegeben werden.

    • 3D Modeling

      3D Modeling ist der Prozess der Entwicklung einer dreidimensionalen Darstellung einer beliebigen Oberfläche eines Objekts mittels spezieller Software. 
      Als Grundlage für die Erstellung eines sogenannten digitalen 3D Modells dienen Daten aus der Oberflächenvermessung.
      Auf Basis von 3D Modellen kann ein 3D Artist objektindividuelle Animationen erstellen: 3D Renderings werden als Simulation für Projektvorhaben eingesetzt.

    • 3D Modell

      Ein 3D Modell ist eine dreidimensionale virtuelle Grafik, welche ein reelles Objekt maßstabsgetreu digital darstellt.

    • 3D Projektion

      Bei einer 3D Projektion handelt es sich sowohl um die dreidimensional wirkende Darstellung von Projektionsinhalten als auch um die Projektion auf dreidimensionale Oberflächen.

    • 3D Video Mapping

      Diese Projektionstechnik erzeugt dreidimensionale Effekte auf einer Oberfläche und erweckt beim Betrachter den Eindruck die Projektionsfläche und die darauf gezeigten Projektionen würden zu einer neuen Einheit verschmelzen.
      Von einer Projektionsoberfläche (Fassade) wird ein 3D-Modell erstellt, welches die genauen Abmessungen und Strukturen (z.B. Positionen von Fenstern, Vorsprüngen, etc.) wiedergibt. Unter Einbeziehung aller Eigenschaften und Möglichkeiten der Projektionsoberfläche wird Videocontent produziert.
      Die neue Technologie ermöglicht es, Inhalte nicht nur auf glatten Screens und Leinwänden abzubilden, sondern Grafiken, Animationen, Bilder und Videos auf dreidimensionale Oberflächen zu projizieren. Kombiniert mit Sounddesign lässt ein 3D Videoprojektionsmapping die fabelhafte Welt der optischen Illusionen entstehen. In der Praxis wird der Begriff 3D Video Mapping meist für eine angepasste 3D Projektion auf Fassaden angewandt.

    • 3D Visualisierung

      3D Visualisierung bezeichnet einen Prozess der computerbasierten Erstellung von Bildinhalten, welche benutzt werden, um ein Beleuchtungsvorhaben zu simulieren. So entsteht ein realistischer Eindruck des Vorhabens bevor es durchgeführt wurde.

  • 4
    • 4D Video Mapping

      Als 4D Video Mapping wird eine 3D Video Mapping Show bezeichnet, welche um real vorhandene Elemente wie Feuerwerk, Konfetti, Flammen oder ähnliches erweitert wird.

  • A
    • Analog

      Analoge Signale liefern theoretisch unendlich genaue Informationen und sind stufenlos. Sie werden bei der Digitalisierung in digitale Formate umgewandelt. Dabei gehen winzige Bruchstücke verloren. Die so gewonnenen digitalen Daten können gesichert und schnell transportiert werden. Bei der Ausgabe digitaler Signale werden diese wieder in analoge Signale umgewandelt.

    • Analogprojektion

      Bei einer Analogprojektion handelt es sich um eine nicht digitale Projektion, also eine Projektion, die sich nicht aus Pixeln zusammensetzt (siehe analog).
      Der von TNL entwickelte lightmotiv Projektor gibt eine analoge Bewegtbildprojektion aus.

    • Animation

      Eine Animation ist die Summe künstlich erzeugter einzelner Bilder, die zusammen einen Film ergeben.

    • ANSI Lumen

      Lumen ist die Einheit, welche die Größe eines Lichtstroms (Lichtmenge, die von einer Lichtquelle ausgeht) angibt. Bei Angabe eines Lichtstroms, der von Projektoren ausgeht, wird die Einheit ANSI Lumen verwendet. Dieser Wert ist eine wichtige Richtgröße, um den Projektortypen für die Umgebungsbedingungen passend auszuwählen: Für ein optimales Projektionsergebnis sollte die Leuchtdichte, welche das vorhandene Umgebungslicht auf einer Projektionsfläche ausmacht, vom eingesetzten Projektor um das Fünffache übertroffen werden.

    • Atmosphäre

      Atmosphäre ist u.a. eine Stimmung, ein Gefühl, welches von der äußeren Umgebung vermittelt wird und nicht reproduzierbar ist. Atmosphäre bezeichnet einen Ist-Zustand.

    • Audiovisuelle Show

      Eine audiovisuelle Show umschreibt eine Darbietung die hör- und sichtbar ist. Für eine visuelle Darstellung (z.B. Videoprojektion) wird ein „maßgeschneidertes“ Sounddesign entwickelt.

    • Auflösung

      Unter Auflösung wird die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) verstanden, aus denen ein Bild zusammengesetzt ist. Die Höhe der Auflösung hat Einfluss auf die Detailgenauigkeit der Bildwahrnehmung, die vom Betrachter als Bildschärfe wahrgenommen wird. Grundsätzlich gilt: Je höher die Auflösung, desto schärfer das Bild.

    • Augmented Reality

      Der Begriff Augmented Reality (engl.) bedeutet übersetzt erweiterte Realität.
      Bei der Augmented Reality handelt es sich um die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Virtuelle Realität und Realität sind miteinander kombiniert (oft überlagern sich die beiden Ebenen). Die Augmented Reality erweitert tatsächlich Vorhandenes, Unsichtbares wird sichtbar gemacht: Somit wird eine zusätzliche Kommunikations- und Informationsebene geschaffen. Die erweiterte Realität reicht von einfachen Texteinblendungen über Video- und Soundausgaben bis hin zu animierten Inhalten. 3D Video Mapping und Projection Mapping ergänzen die physische Welt mit virtuellen Darstellungen und fallen so in der Bereich der Augmented Reality.

  • B
    • Bilderwelten

      Ein Zusammenspiel aus Formen und Farben = Bildern, welche eine neue Einheit des Ganzen bilden. Thema und Raum werden zu individuell gestalteten Bilderwelten und vermitteln eine neue Perspektive. 

    • Bildqualität

      Die Bildqualität beschreibt die Qualität oder auch Auflösung des Bildes. Die theoretisch erreichbare Qualität wird in Pixeln (Bildpunkte) beschrieben. Die tatsächliche Bildqualität hängt von mehreren Faktoren ab, wie Optik, Rauschverhalten und Bildwiederholrate (bei bewegten Bildern). Die Auflösung im technischen Sinn ist Wiedergabe-bezogen und abhängig vom visuellen Ausgabegerät. 
      Eine Projektion verarbeitet Bildsignale. Hier ist die Bildqualität zudem abhängig von Leuchtstärke des Projektors, Projektionsverhältnis, Positionierung und Trapezverzerrung sowie Umgebungslicht. 
      Bei analogen Projektionen (z.B. lightmotiv) ist eine Aufteilung des Bildes in Bildpunkte (Pixel) nicht gegeben. Die Auflösung ist theoretisch unendlich. Ebenfalls kommt eine Bildwiederholrate nicht zu tragen.

  • C
    • Character Animation

      Character Animation bezeichnet die digitale Gestaltung einer Figur mit realistischem Erscheinungsbild in Hinblick auf Bewegung und Mimik sowie die Einpassung dieser in die figürliche Welt. Mit Hilfe eines 3D Programms werden aus Abbildungen Figuren animiert und somit virtuell zum Leben erweckt.

    • Content
  • E
    • Edge-Blending

      Wenn ein Projektor für die Größe der Projektionsfläche nicht ausreicht, wird die Edge-Blending-Technologie verwendet. Diese ermöglicht ein Bild mit Hilfe mehrerer Projektoren auf die Fläche zu projizieren, ohne dass ein Überlappungseffekt entsteht. Es gibt Projektoren, welche mit Edge-Blending-Funktion ausgestattet sind- alternativ gibt es spezielle Software, die diesen Effekt ermöglichen. 

    • Eyecatcher

      Eyecatcher ist englisch und steht für Hingucker / Blickfang. Mit einem Eyecatcher kann Aufmerksamkeit auf ein Objekt gelenkt werden.

  • F
    • Farbtemperatur

      Die Farbtemperatur definiert ein Maß, das den Farbeindruck einer Lichtquelle quantitativ bestimmt und wird in Kelvin (K) angegeben. 2900 K entspricht "warmweiß“. 4000 K entspricht "neutralweiß" und 6000 K entspricht "kaltweiß", welches einen teilweise sichtbaren Blauanteil aufweist.

    • Fassadenbeleuchtung

      Die Illumination von Gebäudefronten wird als Fassadenbeleuchtung bezeichnet. Moderne LED-Technik betont die vorhandene Oberflächenstruktur des Gebäudes und ist verbrauchseffizient und langlebig. Beim Einsatz von Projektionstechnik kann eine Fassade detailreich betont, aufgehoben oder gar neuerschaffen werden.

    • Fassadenprojektion

      Einsatz von Projektionstechnik zur Beleuchtung von Gebäudefassaden im Innen- oder Außenbereich. Oft effektvoll eingesetzt bei Events. Möglich auch als individuell auf das Gebäude angepasste Projektion, dies wird als 3D Video Mapping bezeichnet.

    • Fensterbeklebung

      Für ein optimales Projektionsergebnis bei Fassadenprojektionen wird eine Fensterbeklebung empfohlen, bei welcher die Fensterflächen des Gebäudes mit weißer, matter (nicht transparenter) Folie beklebt werden.

    • Festinstallation

      Eine auf Dauer angelegte Installation (ohne definierten Endzeitpunkt) wird als Festinstallation bezeichnet. Für effektvolle Festinstallationen bieten sich Projektions- und LED-Lichttechnik an.

    • Filmproduktion

      Die Filmproduktion bezeichnet den Herstellungsvorgang eines Films.

    • Fog Screen

      Fog Screen ist Englisch und setzt sich aus den Begriffen Fog (= Nebel) und Screen (= Bildschirm) zusammen. Zerstäubtes Wasser entweicht in Form von Nebel aus dem FogScreen. Die Wasserpartikel sind so mikroskopisch klein, dass die Nebelwand durchschritten werden kann, ohne ein Gefühl von Nässe zu hinterlassen. Mit Hilfe eines Projektors wird der Screen mit Bild- oder Filminhalten bespielt.

    • Futuristisch

      Attribut, das sich auf Futurismus bezieht: Als Futurismus wird etwas in die Zukunft weisendes bezeichnet.

  • G
    • Gebäudeindividuell

      Attribut, welches im Zusammenhang mit Projektion eingesetzt wird. Bei einer gebäudeindividuellen Projektion werden die Besonderheiten der Architektur eines Objekts in die Gestaltung der Projektionsinhalte mit einbezogen.

    • Gestaltungsfläche

      ​Eine Gestaltungsfläche ist die, welche bei der Gestaltung der Projektion mit einbezogen wird.

    • Glasprojektion

      Eine Projektion auf eine Oberfläche aus Glas scheitert im allgemeinen an der Transparenz des Materials, auf dem sich der Lichtstrom nicht brechen kann. Um eine Glasprojektion zu realisieren, ist die Beklebung der Oberfläche mit einer Spezialfolie erforderlich.

    • Großbildprojektion

      Eine Großbildprojektion umschreibt eine Projektion in außergewöhnlicher Größe: Bildgrößen von bis zu 100 Metern Bildbreite sind hier möglich, mit lightmotiv Technologie sogar als bewegtes Bild. Durch die Verwendung von extrem lichtstarken Projektoren ist sogar die Projektion auf eine weniger lichtstarke Projektionsfläche realisierbar.

  • H
    • Highlight

      Highlight (engl.) bedeutet übersetzt Höhepunkt und bezieht sich meist auf ein (kulturelles) Ereignis.

    • Hologramm Mapping

      Ein Hologramm Mapping ist ein Verfahren, mit dem Projektionen frei im Raum als dreidimensional wirkendes Bild dargestellt werden. Diese Technologie spielt mit dem Umstand, dass das, was der Betrachter sieht, nur auf das von ihm wahrgenommene Bild beschränkt ist.

  • I
    • Illumination

      Als Illumination wird der gezielte Einsatz von Licht für künstlerische und dekorative Zwecke bezeichnet. Wo der ursprüngliche Begriff Beleuchtung den rein praktischen Gesichtspunkt der Gestaltung mit Licht umfasst,  beschreibt der Begriff Illumination den ästhetischen Einsatz von Licht.

    • Immersiv

      Der Begriff immersiv ist eine Ableitung vom englischen Wort Immersion, zu deutsch Eintauchen. Das Attribut beschreibt den Effekt, den virtuelle Realitäten auf den Betrachter haben: Er identifiziert sich zunehmend mit der virtuellen Welt und taucht komplett in diese Scheinwelt ein.
      Eine immersive Erfahrung kann durch Augmented Reality gemacht werden. Hier bekommen virtuelle Inhalte eine Anwendung in der realen Welt, die mit Hilfe von digitalen Hilfsmitteln möglich wird.

    • Innovativ

      Attribut, das sich auf Innovation bezieht: Als Innovation wird eine Neu- bzw. Erneuerung bezeichnet, welche erstmalig in die Umsetzung kommt.

    • Inspiration

      Als Inspiration wird eine Idee oder eine Eingebung bezeichnet, welche die Basis für eine geistige oder kreative Tätigkeit ausmacht. Gerne wird der Inspiration eine erhellende oder erleuchtende Eigenschaft zugewiesen.

    • Interaktiv

      Attribut, das sich auf Interaktivität bezieht: Interaktivität bezeichnet einen impliziten Informationsaustausch in Wechselbeziehung zwischen zwei oder mehrere Größen. Bei der multimedialen Anwendung ermöglicht entsprechende Software die Interaktivität des Nutzers in Hinblick auf diverse Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten.

    • Interaktive Projektion

      Durch eine interaktive Projektion wird ein Boden, eine Wand, oder sogar ein Tisch zu einer Erlebnisfläche. Der Zuschauer wird zum Interaktor und tritt mit Bewegungen in Interaktion mit der Projektion. Die Projektionsinhalte sind individualisierbar.

  • K
    • Kartografie

      Die Kartografie ist definiert durch die Vermittlung und Veranschaulichung raumbezogener Informationen für unterschiedliche Medien mit digitalen und analogen Verfahren.

    • Kelvin

      Die Farbtemperatur oder Lichtfarbe von Leuchtmitteln wird in Kelvin (K) angegeben. Sie ist ein Maß für die Wellenlänge des Lichtes und gibt den Charakter von Lichtquellen wieder.

    • Klimaschutzgehäuse

      Ein Klimaschutzgehäuse stellt optimale klimatische Bedingungen für Projektionstechnik in ungünstigen klimatischen Verhältnissen sicher. Die Technik wird im Schutzgehäuse fest eingeschlossen und ist somit abgeschirmt von den Umgebungsbedingungen. Die Klimatisierung im Inneren findet zum Teil ohne Luftaustausch statt und verhindert so die Ablagerung von Schmutzpartikeln auf Spiegeln, Panels und Linsen. Innovative Gehäuse arbeiten geräusch- und wartungsarm.

    • Kugelprojektion

      Eine Kugelprojektion beschreibt eine Projektion auf ein kugelförmiges Objekt zur auffälligen Raumgestaltung, für ungewöhnliche Displays oder eindrucksvolle Events. Das projizierte Bild erscheint ohne Bildverzerrung als dreidimensionales optisches Highlight.

    • Kuppelprojektion

      Eine Kuppelprojektion ist eine 360° Projektion auf Halb- oder Vollkuppeln in optimaler Projektionsqualität ohne Verzerrungen. Einsatzorte sind unter anderem Wellnesslandschaften, Planetarien, Themenparks.

  • L
    • Laservermessung

      Um einzelne Elemente von Oberflächen (z.B. von Fassaden) genau zu erfassen, wird Lasertechnologie eingesetzt. Der Laser ermöglicht eine detaillierte Vermessung eines Objektes und dessen Strukturen, welche die Grundlage für eine gebäudeindividuelle Projektion ist.

    • LED Fassadenillumination

      Architekturbeleuchtung mit LED verstärkt die visuelle Wirkung eines Gebäudes, als dezente Lichtlinie oder als großflächige Anstrahlung. So können wirkungsvolle Akzente gesetzt werden, welche in Lichtfarbe und Dynamik exakt definierbar und steuerbar sind. Die lange Lebensdauer von LED-Technik spart Energie und aufwendige Wartungsarbeiten und ermöglicht somit auch einen Einbau an schwer zugänglichen Stellen. Eine Positionierung im Baukörper oder nahe der Fassade reduziert zudem unerwünschte Lichtemissionen erheblich.

    • LED Objektbeleuchtung

      Eine Objektbeleuchtung mit flexiblen und kompakten LED-Modulen zeichnet sich durch eine präzise Ausleuchtung aus. Durch kleinste Einbaumaße bieten sich LED-Lösungen mit intelligenter Lichtsteuerung an, um Objekte jeglicher Art eindrucksvoll in Szene zu setzen. Die Einsatzbereiche sind mannigfaltig: von Kunst und Kultur über den Hotel- und Shopbereich bis hin zu Sicherheitsbeleuchtung.

    • LED Wellness Illumination

      LED Wellness Illuminationen überzeugen durch ihre stimmungsbeeinflussenden Qualitäten in SPA Bereichen. LED-Licht schafft hier eine angenehme Atmosphäre. Durch die Flexibilität in der Ansteuerung bei Farbe, Intensität und Dynamik bieten leistungsstarke LED-Systeme ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten: Grüntöne zur Entspannung, Türkisblau im Poolbereich zur Vermittlung von Sauberkeit und Frische, dezente Lichtstärken in Ruhebereichen, helles “Reinigungslicht”, eine sanfte Dynamik zur Vitalisierung.

    • LED

      LED ist die Abkürzung für "Light Emitting Diode" (Licht aussendende Diode). Auf deutsch werden LED auch Leuchtdioden genannt und beschreibt eine Halbleiterdiode die bei Stromzufuhr leuchtet. Dabei haben LEDs einen geringen Stromverbrauch und einen hohen Wirkungsgrad. General Electric brachte 1962 die ersten roten Leuchtdioden auf den Markt. Allerdings hatte diese LED der ersten Generation nicht viel gemeinsam mit den neuen Hochleistungs-LEDs.
       
      Die Einsatzbereiche von LED-Technik sind mit ihrer Energieeffizienz und Langlebigkeit mannigfaltig: im Außen- und Innenbereich sowie bei temporären Installationen. Die Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten sind durch das große Farbspektrum sowie durch kleine Einbaumaße der LED-Module sehr vielfältig.

    • Lichtdesign

      Lichtdesign ist ein Bereich der Lichtplanung und der Lichtkonzeption und kann die technische Lichtplanung um den ästhetischen Aspekt ergänzen. Lichtdesign vereint oft verschiedene Lichtelemente und schafft somit eine individuelle Raumatmosphäre.

    • Lichtinstallation

      Der Begriff Lichtinstallation bezeichnet die temporäre Installation oder den festen Einbau von verschiedenen Elementen der Lichttechnik wie Projektionstechnik und LED-Technik. 

    • Lichtkunst

      Lichtkunst bezeichnet eine eigenständige Kunstgattung. Zeitgenössische Lichtkünstler arbeiten vor allem mit künstlichem Licht als Lichtquelle. Von Lichtkunst wird dann gesprochen, wenn der Einsatz von Lichtquellen ästhetischen Zwecken dient. Die meisten Werke der Lichtkunst benötigen zur Entfaltung ihrer vollen Wirksamkeit die weitgehende Abwesenheit von natürlichem (Tages-)Licht und von konkurrierenden künstlichen Lichtquellen.

    • Lichtlösung

      Eine Lichtlösung beschreibt ein Lichtkonzept für den Eventbereich oder den Bereich der Festinstallation. Für ein optimales Ergebnis gilt es das Lichtbedürfnis zu ermitteln und in Lichttechnik und Lichtmanagement umzusetzen.

    • Lichtleistung

      Die Lichtleistung ist ein in der Umgangssprache häufig verwendeter Begriff und beschreibt den Lichtstrom. Dieser bezeichnet die gesamte Menge der sichtbaren elektromagnetische Strahlung, welche von einer Lichtquelle abgegeben wird. Die hierfür verwendete Maßeinheit ist Lumen (lm).

    • Lichtplanung

      Als Lichtplanung bezeichnet man die gezielte Gestaltung mit Lichttechnik. Für die Planung mit Licht spielen die Beschaffenheit des Raumes (Oberflächen, Materialien) und der Tageslichteinfall eine Rolle.

    • Lichtshow

      Eine Inszenierung / Darstellung mit technischen Elementen wie Projektion, LED-Lichttechnik oder Lasertechnologien. Eine Lichtshow (engl. Lightshow) wertet ein Event optisch auf oder kann die Aufmerksamkeit der Besucher lenken.

    • Lichtspiel

      Eine Symbiose aus verschiedenen Lichtquellen und Farben nennt man Lichtspiel.

    • Lichtverhältnisse

      Der Begriff Lichtverhältnisse beschreibt grob die vorhandene Helligkeit vor Ort. Tageslichtverhältnisse bedeuten eine große Helligkeit wie tagsüber unter freiem Himmel (über 1000 LUX). Mischlichtverhältnisse zeigen in der Regel Verhältnisse wie in künstlich beleuchteten Innenräumen (200-500 LUX) an. Als dunkle Lichtverhältnisse werden Beleuchtungsniveaus wie bei Nacht oder in dunklen Räumen (unter 200 LUX) bezeichnet. 

    • lightmotiv

      Der lightmotiv Projektor vergrößert den flüssigen Inhalt einer durchleuchteten Petrischale mit Projektionsgrößen bis zu 100 Metern Durchmesser. 
Ein lightmotiv Artist beeinflusst den Inhalt des Projektionsgemisches durch Zugabe von Effektsubstanzen und Rotation. Die vielfarbigen Bilder entstehen im ständigen Fluss durch die von den Substanzen angeregten Strukturbildungsprozesse.
       
      lightmotiv.content: Abgefilmte visuelle Inhalte mit dem lightmotiv Projektor erstellt, die digital wiedergegeben werden
       
      lightmotiv.event: Illuminationen mit patentierten lightmotiv Projektoren auf Events - in 
Innen- und Außenräumen
       
      lightmotiv.static: lightmotiv Projektionen eingefangen und aufbereitet zu einem dekorativen Element als LED-Frames (LED-Leuchtbilder), Canvas Prints (auf Leinwand gedruckt) und Wallpaper (Bildschirmhintergrund)

    • Logoprojektion

      Die Projektion eines Logos bietet die Möglichkeit ein Corporate Design über eine Projektionsfläche für einen gewünschten Zeitraum zu transportieren ohne eine dauerhafte Installation vorzunehmen. Dabei sind die Größenordnung und das Erscheinungsbild des Logos frei wählbar. Ein animiertes Branding kann eine sehr effektvolle Wirkung entfalten.

    • Lumen

      Lumen (lm) bezeichnet die Einheit des Lichtstroms und ist ein Maß für die gesamte von einer Lichtquelle ausgesandte Strahlung in alle Richtungen.

    • Lux

      Lux (lx) bezeichnet die Einheit der Beleuchtungsstärke und der entsprechenden spezifischen Lichtausstrahlung. Ein Lux entspricht dem Lichtstrom von einem Lumen auf einem Quadratmeter Fläche. Lux ist eine reine Empfangsgröße und dient als Maß für die Helligkeit.

  • M
    • Magisch

      Attribut, das sich auf Magie bezieht: Als Magie wird etwas nicht Greifbares, Surreales, Geheimnisvolles oder Unerklärbares bezeichnet.

    • Medienserver

      Ein Medienserver ist ein Computer, der speziell für die Wiedergabe von Videoinhalten in hoher Auflösung optimiert ist. Seine wesentlichen Parameter sind: leistungsfähige Grafikkarte sowie entsprechende digitale Anschlüsse für die Videoausgabe.

    • Morphing

      Morphing beschreibt einen computergenerierten Spezialeffekt bei der Bild- oder Tonerstellung. Beim Morphing werden zwischen zwei Einzelbildern bzw. zwei Klängen Zwischenübergänge berechnet. Anders als bei klassischen Überblendungen wird beim Morphing ein Bild in ein anderes Bild durch Einsatz von zusätzlichen gezielten Verzerrungen überführt. Dabei wird versucht, ausgehend vom Ursprungsmedium einen möglichst effektvollen Übergang zu einem Zielmedium zu erzeugen.

    • Motion Design

      Motion Design, auch Motion Graphics, bezeichnet die audiovisuelle Bildgestaltung mit digitaler Technologie: die animierte Darstellung von Bewegung. Dabei werden verschiedene Formate, wie zweidimensionale sowie dreidimensionale Animationen, Video, Film, Typographie, Illustration, Fotografie und Musik kreativ miteinander verknüpf. Es entsteht eine Synthese verschiedener Medienelemente („mixed media Art“).

      Mit Motion Design kann ein Beleuchtungsvorhaben als Video zu simuliert werden, um so einen Eindruck von dem zu erwecken, wie es bei einer Durchführung des Vorhabens aussehen würde. Genannt wird dieser Prozess 3D Visualisierung.
      Ebenfalls können digital erzeugte Inhalte als 3D Animationen durch Projektoren ausgegeben werden, welche die Grundlage für 3D Video Mapping Shows darstellen.

    • Motion Graphics
    • Multimedial

      Attribut, das sich auf Multimedia bezieht: Als Multimedia werden Inhalte und Werke bezeichnet, die aus mehreren meist digitalen Medien bestehen. Elemente wie Animation, Audio, Video, Grafik, Fotografie und Text verschmelzen zu einer Einheit.

    • Multimediatechnik

      Multimediatechnik wird zur Verknüpfung verschiedener Medien eingesetzt, siehe multimedial.
       

    • Mystisch

      Attribut, das sich auf Mystik bezieht: Als Mystik bezeichnet wir eine Erfahrung jenseits der absoluten Wirklichkeit bezeichnet.

  • N
    • Nebelprojektion

      Eine Nebelprojektion ist eine Projektion auf eine Nebelwand als Projektionsfläche im Innenbereich oder  im Freien. Aufgrund der Natur des Nebels (dreidimensionale Dicke) scheint die Projektion einen 3D-Effekt zu haben.

  • O
    • Objektillumination

      Die Objektillumination bezeichnet die effektvolle LED Beleuchtung von Objekten.
      Es kann sich hierbei zum Einen um eine gezielte akzentuierende Illuminationen handeln, welche die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich ziehen und besonders im Einzelhandel eingesetzt werden. Zum Anderen werden zonierte Illuminationen, wie z.B. einer Innenfassade, eingesetzt, um einem Raum eine Struktur und harmonische Atmosphäre zu verleihen.

    • Objektindividuell

      Attribut, welches im Zusammenhang mit Projektion eingesetzt wird. Bei einer objektindividuellen Projektion werden die Besonderheiten der Struktur eines Objekts in die Gestaltung der Projektionsinhalte mit einbezogen.

    • Objektiv

      Ein Objektiv ist ein optisches System, welches meist aus Glaslinsen besteht. Mit einem Objektiv kann ein Objekt (im Falle von Projektionen ist das Objekt eine Projektionsvorlage) optisch abgebildet werden. Das Objektiv befindet sich immer zwischen der Projektionsvorlage und der Abbildung.

    • OLED

      OLED steht für „Organic Light Emitting Diode": eine Leuchtdiode aus ganz dünnschichtigen organischen halbleitenden Materialen. Die organische Leuchtdiode unterscheidet sich von der LED (anorganischen Leuchtdiode) in ihrer geringeren Strom- und Leuchtdichte.

  • P
    • Panorama

      Panorama bezeichnet eine digitale Darstellung (Bild oder Projektion) mit einem großen Betrachtungswinkel. Durch den Einsatz spezieller Techniken ermöglicht es dem Betrachter, mehr Inhalte veranschaulicht zu bekommen, als mit üblichen Technologien. Ein Panoramabild, kann umlaufend bis zu 360 Grad abdecken.

    • Panoramaprojektion

      Die Zusammenstellung mehrerer Projektionssysteme, welche das Sichtfeld des Betrachters signifikant vergrößern. Panoramaprojektionen werden durch zusammengesetzte Teilbilder/-projektionen erzeugt. Dieses ist durch die Soft-Edge-Blending-Funktion der einzelnen Projektoren möglich. Durch die Dimension der Panoramaprojektion fühlt sich der Betrachter sehr in die virtuelle Welt hineinversetzt. Die 360° Panoramaprojektion bildet das High-End der Visualisierungsmöglichkeiten.

    • Projection Mapping

      Bei einem Projection Mapping handelt es sich um eine Projektion auf ein Objekt, welche die Möglichkeit schafft mit räumlicher Tiefe zu arbeiten. Reale Objekte werden exakt ausgeleuchtet, so dass die Projektion passgenau auf die Oberflächen eines Objektes trifft. Die Inhalte der Projektion sind eine Spielwiese für optische Täuschungen: Ein Objekt kann sich in seiner Charakteristik komplett verändern, sich verformen, die Farbe und Struktur wechseln, dekonstruiert werden, etc. Objekte, die sich für eine Projektion anbieten sind neben Gebäuden, Kuppeln, Kugeln, Nebel, Möbel, Fahrzeuge. Die Technik des Projection Mappings wird für Produktpräsentationen und im Event-Bereich effektvoll eingesetzt.

    • Projekt

      Unter Projekt versteht man ein zielgerichtetes, meistens einmaliges Vorhaben. Die Aufgabenverteilung ist bestimmt und es gibt genaue Terminvorgaben, sowie einen definierten Anfangs- und Endpunkt.

    • Projektion

      Als Projektion wird die Übertragung eines Bildes (=Projektionsvorlage) mit Hilfe von Licht auf eine Projektionsfläche bezeichnet. Ein typisches Beispiel ist die Projektion auf eine Leinwand mit Hilfe eines Projektors. Nach der Art der Projektionsvorlage unterscheidet man z. B. Episkope, Dia-, Schatten-, Film-, Video- und Laserprojektionen.

    • Projektionserlebnis

      Als Projektionserlebnis wird das oft emotionale Erlebnis eine Projektion zu erleben bezeichnet.

    • Projektionsfläche

      Mit einer Projektionsfläche wird der Bereich beschrieben, welcher eine „Auffangfläche“ von projizierten Bildern darstellt. Im Idealfall weist die Projektionsfläche eine helle und matte Oberflächenstruktur auf (Ausnahme ist die Projektionsfläche bei einer Rückprojektion). Der Auswahl der Projektionsfläche sind kaum Grenzen gesetzt was Form, Größe, Maß an räumlicher Tiefe anbelangt. 
      Projektionen auf anspruchsvolle Projektionsflächen werden oft durch zusammengesetzte Teilbilder/-projektionen erzeugt. Hier wird individuell auf die räumlichen Bedingungen abgestimmt Content produziert und über mehrere Projektoren ausgegeben.

    • Projektionsinhalte

      Projektionsinhalte (engl. Content) sind Inhalte, die durch eine Projektion dargestellt / vermittelt werden. Für eine Projektion können auf Wunsch individuelle Inhalte erstellt oder auf bestehende Filme / Bilder zurückgegriffen werden.

    • Projektionsmapping

      Projektionsmapping bezeichnet das Verfahren, mit einem Projektor beliebig strukturierte Oberflächen angepasst zu beleuchten. Die Projektion kann statisch oder dynamisch sein. Die dynamische Variante des Projektionsmappings wird auch als Videoprojektionsmapping bezeichnet und in Kurzform als Video Mapping.

    • Projektionsshow

      Eine Projektionsshow umschreibt Projektionen als ganzheitliches Erlebnis, untermalt mit LED-Lichttechnik, synchron zu Musik oder mit eigenem Sounddesign und mehreren Audio-Kanälen.

    • Projektionstechnik

      Mit Projektionstechnik können Abbildungen und Vorlagen in vergrößerter Form auf einer Bildfläche dargestellt werden. Weitere Informationen: siehe Projektor

    • Projektionsverhältnis

      Das Projektionsverhältnis wird auch als Projektionsdistanz-Verhältnis umschrieben. Es ermöglicht die Berechnung der Bildgröße im Verhältnis zum Projektionsabstand und des Projektionsabstandes im Verhältnis zur Bildgröße.

    • Projektionsvorlage

      Als Projektionsvorlage wird ein Objekt bezeichnet, welches sich in einem Projektor befindet und hieraus mit Licht auf einer Projektionsfläche abgebildet wird.

    • Projektor

      Ein Projektor ist ein Gerät, mit dem eine Bildvorlage mittels Lichtstrahlen auf einer Projektionsfläche abgebildet wird. Ein Projektor enthält eine eigene Lichtquelle, eine Abbildungsebene (in der die Bildvorlage enthalten ist) und ein Objektiv, mit dessen Hilfe die Abbildungsebene scharf auf der Projektionsfläche dargestellt wird. 
      Zur Berechnung der notwendigen Lichtleistung für eine Projektion werden vor allem die Faktoren Größe des Projektionsbereichs sowie Helligkeit im Bereich der Projektion (durch z.B. Streulicht) berücksichtigt. Hochleistungsprojektoren mit einer Lichtleistung von 20.000 ANSI Lumen und mehr kommen für besonders brilliante Projektionen zum Einsatz.

  • R
    • Rückprojektion

      Eine Rückprojektion beschreibt die Projektion von statischen oder bewegten Bildern „von hinten“, das heißt von hinter der Projektionsfläche aus Richtung des Betrachters gesehen. Rückprojektionen werden eingesetzt wenn Schattenwurf vermieden werden soll oder die Raumsituation eine Aufprojektion nicht zulässt.

    • Rendering

      Als Rendering wird ein statisches Einzelbild bezeichnet, welches in einem Animationsprogramm unter Berechnung verschiedener Parameter (wie Lichtverhältnisse, Reflektionen, Helligkeitsverläufe) erzeugt worden ist. Mit Renderings kann ein realitätsnahes grafisches Modell eines geplanten Projekts, eine Animation oder eine Videosequenz erzeugt werden.

  • S
    • Simulation
    • Sonderlösung

      Mit einer Sonderlösung wird auf spezielle Anforderungen reagiert und eine maßgeschneiderte Lösung gefunden und umgesetzt.

    • Sounddesign

      Als Sounddesign wird eine Tonspur bezeichnet, die eine Animation akustisch begleitet.
      Hierfür werden sowohl musikalische Stimmungen und Melodien verwendet als auch Toneffekte, welche die dargestellten Bildinhalte in ihrem Ausdruck verstärken. Durch die Nutzung von räumlichen Ton-Effekten lässt sich das Eintauchen der Betrachter in die visuelle Welt der Animationen vertiefen.

    • Spezialfolie

      Eine Spezialfolie wird zum Bekleben von Fensterflächen verwendet, um auf diesen optimal projizieren zu können. Die Funktionsfolie oder auch Projektionsfolie genannt gibt es in transparenten und in weißen Ausführungen.

    • Spezialobjektiv

      Als Spezialobjektiv wird ein Objektiv bezeichnet, welches für einen bestimmten Einsatz konzipiert wurde.

    • Sphärisch

      Attribut, das sich auf eine Sphäre bezieht: Als Sphäre bezeichnet wird der Bereich, den etwas umgibt bezeichnet: Umfeld, Umgebung oder auch Wirkungskreis.

    • Stage Design

      Unter Stage Design wird die szenische Gestaltung eines Bühnenbildes verstanden, welches die Aktion der Bühnenaufführung (z.B. Theater, Konzert) räumlich, atmosphärisch und zeitlich definiert.
       
      Die Gestaltungsmöglichkeiten des Stage Design sind vielfältig: von illustrierender Dekoration über subjektive Architektur bis zur Rauminstallation. Fein justiert wird das Stage Design durch ein Beleuchtungskonzept, welches die psychologische Wirkung eines Bühnenbildes auf den Zuschauer durch die Beleuchtung entscheidend mitbestimmt.
      An der Schnittstelle von Bühnenbild und Beleuchtung stehen Stage Design Animationen, auch Stage Visuals genannt. Der Einsatz dieser Projektionen, oft als Kulissen Mapping objektindividuell auf das Bühnenbild abgestimmt, funktioniert in großen räumlichen Kontexten. Die so entstehenden multimedialen Bühnenbilder können sehr vielschichtig wirken und eine direkte Verbindung schaffen zwischen realer Aufführung und der Gedankenwelt des Zuschauers.

    • Statisches Mapping

      Als statisches Mapping wird eine objektindividuelle Projektion mit Standbild bezeichnet. Ein statisches Projektionsmapping wird mit Projektoren umgesetzt die Standbilder ausgeben können, wie z.B. Diaprojektoren und Overheadprojektoren. Die passgenaue Vorlage für die Oberflächenstruktur des zu beleuchtenden Objekts ist in der Bildebene (Folie, Dia) enthalten. Die passgenauen Einzelbilder werden dann auf das Objekt projiziert und ergeben eine optische Illusion (Augmented Reality).

    • Steuerungstechnik

      Steuerungstechnik umschreibt Technologien zum Ansteuern verschiedener Elemente.

    • Storyboard

      Ein Storyboard oder auch Drehbuch beschreibt eine inhaltliche Abfolge von Szenen und stellt die Grundlage für die Erstellung von Motion Design dar.

  • U
  • V
    • Video Design

      Video Design entwickelt sich zu einem Bereich der Bühnenkunst und umschreibt die Integration von Bildmedien im Feld der darstellenden Kunst. Film, Fotografie, Animation erweitern den Raum bei Schauspiel- und Opernaufführungen, können Bühnenbilder effektvoll aufladen und in Interaktion mit den Darstellern oder Publikum treten.

    • Videocontentproduktion

      Produktion von Projektionsinhalten. Siehe auch Projektionsinhalte

    • Videoprojektionsmapping

      Videoprojektionsmapping (kurz: Video Mapping) wird mit Videoprojektoren (Beamern) umgesetzt. Es bezeichnet das Verfahren, strukturierte und auch dreidimensionale Oberflächen mit einem Videoprojektor angepasst zu beleuchten. Die passgenaue Vorlage für die Oberflächenstruktur ist in der Datei enthalten, welche über die Abbildungsebene des Videoprojektors ausgegeben wird. 
      Das Video Mapping gilt als innovative Form der Medienkunst. Die Technik des Video Mappings wird sowohl von Künstlern als auch von Werbetreibenden verwendet, um optische Illusionen auf statischen Objekten erlebbar machen wollen. Ein Video Mapping beinhaltet häufig eine Audioausgabe, um die dargestellten Effekte mit Ton zu untermalen. Dies wird dann auch als Video Mapping Show bezeichnet.

    • Virtual Reality

      Als virtuelle Realität, kurz VR, wird eine computergenerierte Realität bezeichnet, also eine realistische Darstellung von Zeit und Raum in der virtuellen Welt. Anders als bei der Augmented Reality nimmt der Betrachter die reale Welt nicht mehr wahr.

    • Virtuell

      Attribut, das sich auf Virtualität bezieht: Die Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint, aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache zu gleichen. Es wird also eine gedachte oder über ihre Eigenschaften konkretisierte Größe erzeugt, die zwar nicht physisch, aber doch in ihrer Funktionalität oder Wirkung vorhanden ist.

    • Visuell

      Synonym für visuelle Wahrnehmung: Die visuelle Wahrnehmung beschreibt alle Vorgänge, welche das Sehen betreffen.

    • Visuelle Illusion

      Eine visuelle Illusion ist eine optische Täuschung und kann alle Aspekte des Sehens betreffen. Die Wahrnehmung des Betrachters stimmt nicht mit der objektiv messbaren Realität überein: Objekte erscheinen verändert in ihrer Größe, Farbe Form, Bewegung oder Bedeutung.

    • VJ-Performance

      VJ ist die Abkürzung für Visual Jockey (engl.) und bedeutet übersetzt Videokünstler. Ein VJ erweitert eine Audiodarstellung um visuelle Highlights. Mit Hilfe von 2D- und 3D-Elementen erschafft er eine neue Art der Showinszenierung.

  • W
    • Warping

      Das Warping beschreibt eine Technik, mit der ein projiziertes Bild auf die Dreidimensionalität und Struktur der Projektionsfläche angepasst wird. Eine „gewarpte“ Projektion kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

    • Wellness Illumination

      Wellness Illuminationen beschreibt die lichttechnische Gestaltung von Wellnessbereichen, meist mit LED Technologie und Projektionstechnik. Licht und Farbe haben eine steuernde Wirkung auf den Biorhythmus des Menschen, daher ist eine atmosphärische Beleuchtung von Wellness- oder SPA-Bereichen sehr effektiv.
      Eine sanfte Grundbeleuchtung mit indirektem Licht, welches variabel steuerbar in Helligkeit und Farbigkeit ist meist eine gute Basis für die Wellness Illumination. Farbliche Highlights oder atmosphärische Projektionen runden die Lichtlösung für den Wellnessbereich ab.

    • Wow-Effekt

      Der Wow-Effekt beschreibt umgangssprachlich einen Bewusstseinszustand der Überraschung und Emotionalisierung, die von einem positiven visuellen Eindruck des Betrachters herrührt. Ein sicheres Zeichen für einen erzielten Wow-Effekt sind Betrachter, die mit ihrem Mobiltelefon filmen.