Kunstinstallation Stolperstein-Initiative Bielefeld

Kunstinstallation Stolperstein-Initiative Bielefeld
Fassadenprojektion

Lichtkunst-Aktion gegen das Vergessen

„Jede Ermordete, jeder Ermordete hat einen Namen.“ Am 13. Dezember 2021 war der 80. Jahrestag der Deportation von Bielefeld nach Riga. An diesem Tag im Jahr 1941 fand die erste Deportation vom Bielefelder Bahnhof in die Ghettos und Vernichtungslager des Ostens statt, bei der 420 jüdische Kinder, Frauen und Männer aus ganz Ostwestfalen-Lippe und Schaumburg-Lippe deportiert wurden. . Zu diesem Anlass haben Schüler*innen der Laborschule und der Marienschule der Ursulinen zu Biographien von nach Riga deportierten Bielefelder*innen recherchiert und sich mit ihrem Schicksal auseinandergesetzt. In einem künstlerisch-forschenden Prozess wurden Texte entwickelt und Darbietungen sowie Videos erarbeitet, die Räume für das Gedenken aus einer gegenwärtigen Perspektive eröffnen. Das Ergebnis teilten sie mit den vielen Menschen, die sich an diesem Tag versammelt haben, um den Getöteten zu gedenken, in Form einer Fassadenprojektion am Kesselbrink. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

Vielen Dank für die gelungene Videoprojektion! «

Dr. Christine Biermann, 1. Vorsitzende, Stolperstein-Initiative Bielefeld e.V.